Generationenwechsel

Freitag, 30. September 2016

Katharina Kühn
In den 15 Jahren nach der Wende habe ich zum Teil 60 -70 Stunden in der Woche gearbeitet. Manche Patienten werden sich daran erinnern, dass man bei mir schon um 6:15 einen Termin bekam und abends nach 21 Uhr immer noch in der Praxis Licht brannte.
Mir hat die Arbeit immer sehr viel Spaß gemacht und es war eine interessante Zeit. Durch die Arbeit von Frau Jaber und meiner Tochter kann ich jetzt etwas ruhiger treten und die Früchte der jahrelangen Arbeit genießen.
Aus dem Grund habe ich mich für eine Wochenarbeitszeit von 25 Stunden entschieden, denn ich möchte gesund das Rentenalter erreichen. Bis ich nicht mehr praktisch arbeite, werden bestimmt noch 5-10 Jahre vergehen. So kann ich meine Tochter Katharina, die wegen der beiden Kinder nicht voll arbeiten kann, auch ein Stück entlasten und den organisatorischen Teil der Praxis übernehmen.

Sie ist 2010  mit in meine Praxis eingestiegen. Auf diese Zeit habe ich mich sehr gefreut und wir arbeiten gut zusammen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich ihre berufliche Entwicklung begleiten kann und dass wir uns so gut verstehen.

Neue Zahnärztin

Freitag, 30. September 2016


Basima Aljaber
Als Schwangerenvertretung  für meine Tochter hatte ich 2014  eine syrische Kollegin Frau Basima Aljaber eingestellt. Sie hat in Damaskus über 10 Jahre eine eigene Praxis geführt und hat dann das Land wegen des Bürgerkriegs verlassen. Ich war sehr erstaunt, dass sich die zahnärztliche Ausbildung in Syrien durchaus mit Deutschland vergleichbar ist und dort die gleichen Materialien und Geräte zum Einsatz kommen, wie in unseren Praxen. Insofern war der Übergang nahtlos und unproblematisch.
Was ich allerdings mit ganz viel Bewunderung sehe, ist die sprachliche Ausbildung, die bei mir zu kurz gekommen ist. Neben ihrer Muttersprache spricht sie auch noch arabisch, englisch und deutsch. Da wir uns auf der fachlichen und der menschlichen Seite gut verstehen, ist nun auf Grund der vielen Flüchtlinge eine längerfristige Tätigkeit in meiner Praxis geplant.

Amalgam oder doch besser Kunststoff?

Sonntag, 4. August 2013

Dr. Thomas Kühn Haben Sie sich mal gefragt, wie alt Ihre Füllungen (Plomben) sind, vielleicht 10 oder schon 20 Jahre? Und obwohl Amalgam seinen Langzeittest schon seit Jahrzehnten mit Bravour bestanden hat, ist es für manche Patienten bei einer Erneuerung der Füllung nicht einfach, sich wieder für Amalgam zu entscheiden. Durch spekulative Presseberichte in den vergangenen Jahren und Fehlinformationen unterschiedlicher Interessengruppen ist es zu einer Verunsicherung der Bevölkerung gekommen die bis heute dazu beiträgt, dass die Amalgamfrage sehr emotional diskutiert wird.

Alle weltweit durchgeführten Studien haben gezeigt, dass Füllungen aus Amalgam sehr widerstandsfähig sind und am längsten halten. In einer von Amalgamskeptikern und Amalgambefürwortern konzipierten langjährigen Studie wurde festgestellt, dass von AMG „keine über ein medizinisch vertretbares Maß hinausgehenden Risiken zu erwarten sind.“

Nach meiner 30jährigen Berufserfahrung spricht für AMG:

- dass es auch dort hält, wo andere Materialien grandios versagen, zum Beispiel wenn die Trockenlegung nicht ausreichend funktioniert

- dass auch sehr große Füllungen, die manchmal mehr als 2/3tel des Zahns umfassen, der Kaukraft standhalten

- dass das Material kostengünstig und vergleichsweise einfach zu verarbeiten ist was Zusatzkosten verhindert.

Was spricht für zahnfarbene Kunststofffüllungen?

- An erster Stelle steht die sehr gute Ästhetik.

- Bei kleineren Füllungen, bei denen die Trockenlegung gewährleistet ist, kann man eine Haltbarkeit von 5-8 Jahren erwarten.

- Nachteilig ist der deutlich höhere Materialpreis und ein im Vergleich zum Amalgam 2-3facher Zeitaufwand, dessen Kosten der Patient zu tragen hat.

Wer mehr über vergleichende Einschätzung von Amalgam und Kunststoff lesen möchte, kann sich den Vortrag von Prof. Georg Meyer von der Universität Greifswald ansehen.

Röntgen bedeutet große Strahlenbelastung?

Sonntag, 4. August 2013

Dr. Tomas Kühn Seit der Erfindung der digitalen Röntgentechnik um 1990 hat sich die benötigte Strahlungsintensität um 70% verringert. Während die ersten Geräte nur in der Lage waren, Bilder von 1-2 Zähnen zu zeigen, können mit der heutigen Technik alle Zähne auf einem „Film“ dargestellt werden. Die neuen Geräte liefern deutlich schärfere Bilder, die nach der Aufnahme sofort an allen Computern zur Auswertung zur Verfügung stehen. Dabei kommen bei mir sowohl große Panoramaaufnahmen, bei denen alle Zähne auf einem Bild sichtbar sind, sowie kleine Zahnfilme zur Anwendung.

Und wie sieht es mit der Strahlendosis aus? Zum Vergleich:
Ein Transatlantikflug verursacht eine Strahlenbelastung von ca. acht kleinen Zahnfilmaufnahmen, oder zwei großen Panoramabildaufnahmen.

Wer sich 30 min im Hochgebirge ( über 2000m) aufhält, nimmt eine Strahlendosis auf, die einem Panoramabild entspricht.

Die natürliche Strahlung pro Jahr entspricht in etwa 600 Zahnfilmaufnahmen, oder 150 Panoramabildaufnahmen!

Dabei ist zu beachten, dass die Werte im Beispiel für konventionelle Aufnahmen mit Filmen gelten. Bei der digitalen Technik reduziert sich die Strahlendosis um 70%.

Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund, auf notwendige Aufnahmen zu verzichten, wenn sich damit der Behandlungserfolg besser absichern lässt.

Ästhetische Zahnheilkunde

Sonntag, 5. Juni 2011

Helle, schöne Zähne geben Selbstsicherheit und dienen dem eigenen Wohlbefinden. Dunkle Beläge und Zahnverfärbungen, wie sie bei Rauchern und Teetrinkern häufig zu finden sind, lassen sich mit einem Pulverstrahlgerät zuverlässig entfernen.
Auch die Aufhellung zu dunkler Zähne durch das „Bleichen“ ist möglich. Beide Verfahren verbessern neben der Ästhetik auch noch den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch.