Härtefallregelung

Freitag, 28. Oktober 2016

Damit auch Patienten mit einem geringen Einkommen nicht ohne Zähne herum laufen müssen, gibt es in Deutschland eine Härtefallregelung, um die uns viele Länder beneiden. Die Kassen übernehmen in diesem Fall die Gesamtkosten für eine Zahnersatzversorgung, die mit den geringsten Kosten hergestellt werden kann.

Das Bruttoeinkommen, bei dessen Unterschreitung die Härtefallregelung greift, wird jedes Jahr angepasst und kann im Internet unter dem Stichwort  `Härtefallregelung der Krankenkassen´  in Erfahrung gebracht werden.  

Für das Jahr 2018 gelten folgende Bruttoverdienstgrenzen:

  • Alleinstehende 1218€
  • Mit einem Angehörigen 1674 €
  • Jeder weitere Angehörige 304 €  

Wer die Bruttoverdienstgrenzen nur geringfügig überschreitet, kann für sich eventuell die gleitende Härtefallregelung in Anspruch nehmen.

Generationenwechsel

Freitag, 30. September 2016

Katharina Kühn
In den 15 Jahren nach der Wende habe ich zum Teil 60 -70 Stunden in der Woche gearbeitet. Manche Patienten werden sich daran erinnern, dass man bei mir schon um 6:15 einen Termin bekam und abends nach 21 Uhr immer noch in der Praxis Licht brannte.
Mir hat die Arbeit immer sehr viel Spaß gemacht und es war eine interessante Zeit. Durch die Arbeit von Frau Jaber und meiner Tochter kann ich jetzt etwas ruhiger treten und die Früchte der jahrelangen Arbeit genießen.
Aus dem Grund habe ich mich für eine Wochenarbeitszeit von 25 Stunden entschieden, denn ich möchte gesund das Rentenalter erreichen. Bis ich nicht mehr praktisch arbeite, werden bestimmt noch 5-10 Jahre vergehen. So kann ich meine Tochter Katharina, die wegen der beiden Kinder nicht voll arbeiten kann, auch ein Stück entlasten und den organisatorischen Teil der Praxis übernehmen.

Sie ist 2010  mit in meine Praxis eingestiegen. Auf diese Zeit habe ich mich sehr gefreut und wir arbeiten gut zusammen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich ihre berufliche Entwicklung begleiten kann und dass wir uns so gut verstehen.

Neue Zahnärztin

Freitag, 30. September 2016


Basima Aljaber
Als Schwangerenvertretung  für meine Tochter hatte ich 2014  eine syrische Kollegin Frau Basima Aljaber eingestellt. Sie hat in Damaskus über 10 Jahre eine eigene Praxis geführt und hat dann das Land wegen des Bürgerkriegs verlassen. Ich war sehr erstaunt, dass sich die zahnärztliche Ausbildung in Syrien durchaus mit Deutschland vergleichbar ist und dort die gleichen Materialien und Geräte zum Einsatz kommen, wie in unseren Praxen. Insofern war der Übergang nahtlos und unproblematisch.
Was ich allerdings mit ganz viel Bewunderung sehe, ist die sprachliche Ausbildung, die bei mir zu kurz gekommen ist. Neben ihrer Muttersprache spricht sie auch noch arabisch, englisch und deutsch. Da wir uns auf der fachlichen und der menschlichen Seite gut verstehen, ist nun auf Grund der vielen Flüchtlinge eine längerfristige Tätigkeit in meiner Praxis geplant.