Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Arztbesuche müssen nicht aufgeschoben werden«

Freitag, 1. Mai 2020

Am 29.4. hat Sachsens Gesundheitsministerin eine Pressekonferenz abgehalten. Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235678

Genügend Kapazitäten in Sachsen Kliniken und Arztpraxen für Patienten mit ansteckenden Krankheiten und nichtinfizierte Patienten Sachsens

Gesundheitsministerin Petra Köpping bittet die Bevölkerung, medizinische Behandlungen nicht aufzuschieben. Derzeit sei der Besuch von Bürgerinnen und Bürgern mit medizinischen Problemen in Krankenhäusern und Arzt-, Zahnarzt- oder Physiotherapiepraxen sehr zurückhaltend. Die Ministerin erklärt dazu: »Ich appelliere dringend: Arztbesuche müssen weder im ambulanten Bereich noch in Krankenhäusern weiterhin aufgeschoben werden. Eine aufgeschobene Behandlung aus Angst vor dem Corona-Virus kann ernsthafte gesundheitsverschlechternde Folgen haben. Die Krankenhäuser stehen für alle Patienten zur Verfügung, unabhängig davon, welche Erkrankung vorliegt.« In allen Kliniken und Arzt- und Zahnarztpraxen würden höchste hygienische Standards eingehalten, so die Ministerin weiter. Sie betont: »Die parallele Behandlung von Patienten mit ansteckenden Krankheiten und nicht infizierten Patienten gehört zum regelhaften Versorgungsauftrag der Krankenhäuser. Die Beschäftigten sind auf diese Aufgaben vorbereitet und sie verfügen damit über ausreichende Kompetenz im Umgang mit infizierten Patienten. Das Personal im Gesundheitswesen weiß was zu tun ist, um Ansteckungsgefahren wirksam vorzubeugen. Gleiches gilt auch für andere Gesundheitsbereiche wie etwa Physiotherapiepraxen.

Öffnungszeiten während Corona

Dienstag, 17. März 2020

Die Praxis bleibt trotz der Corona Krise offen. Allerdings haben wir die Öffnungszeiten  verändert, damit sich im  Wartezimmer nicht mehr als 3 Patienten aufhalten. Wenn Sie Angst vor einer Infektion haben und Ihren vereinbarten Termin nicht wahrnehmen wollen, dann informieren Sie mich bitte unter der Praxisnummer oder per Mail : info@zahnarzt-dr-kuehn.de    Es ist immer ein Anrufbeantworter geschaltet, so dass Sie eine Nachricht aufsprechen können. 

 

Mo: 8-13 Uhr          Frau Stieber, Fr. Jaber
Mo: 15-19 Uhr       Dr. Kühn

Di: 8-13 Uhr           Frau Stieber

Mi: 8-13 Uhr           Dr. Kühn
Mi.: 15-18 Uhr        Dr. Kühn

Do: 8-10 Uhr           Fr. Stieber
Do: 15-18                Fr. Jaber

Fr: 8-13 Uhr            Dr. Kühn

 

Praxisinternet

Sonntag, 5. August 2018

Bei meinen Radeisen besonders in Südost Europa war ich immer wieder erstaunt, dass der Zugang zum Internet in jeder Gartenkneipe, Kaffee oder Tankstelle ohne Probleme möglich ist. Deutschland kommt mir da eher wie ein Entwicklungsland vor, weil ein freies WiFi in der Regel nicht vorhanden ist, oder wenn doch, dann nur mit längeren Anmeldeprozeduren und hohen Kosten.

Nach der Abschaffung der Verursacherhaftung habe ich dann sofort ein freies WiFi in der Praxis eingerichtet.

Implantation

Sonntag, 5. August 2018

In meiner Praxis implantiere ich seit 1992. Wenn ich die 25 Jahre Revue passieren lasse, haben sich enorme Veränderungen ergeben. Die für das Einheilen der Implantate wichtige Oberfläche hat sich immer mehr verbessert und die Technik ist sicherer geworden. Dadurch beträgt die Erfolgsquote heute 96% und man kann von einer sehr sicheren Therapievariante sprechen.

Vor 2 Jahren habe ich mir ein Planungsprogramm gekauft, dass es erlaubt, den Sitz der Implantate am Computer in allen 3 Raumebenen zu planen. Dafür ist ein 3dimensionales Panorama-Röntgenbild (DVT) erforderlich und ein Modell vom zu behandelnden Kiefer. Nachdem beides elektronisch übereinander gelegt wird, (ähnlich wie bei den früheren Kinderbüchern, wo man verschiedene farbige Folien über ein Bild gelegt hat) kann man die Position der Implantate so planen, dass der vorhandene Knochen maximal ausgenutzt wird und wichtige anatomische Strukturen wie Nerven und Kieferhöhle geschont werden.

Im Labor wird dann eine Bohrschablone hergestellt, mit deren Hilfe die Löcher für die Implantate gebohrt werden. Die Planungszeit ist war erheblich, aber die Behandlungszeit am Patienten hat sich deutlich verringert. Beim Vergleich zwischen geplanter und tatsächlicher Implantatposition hat man eine Abweichung von kleiner 1/10tel mm gemessen.

Implantat

Amalgam - ein gutes Füllungsmaterial

Sonntag, 5. August 2018

Seit 2018 ist die Anwendung von Amalgam bei bestimmten Risikogruppen  eingeschränkt. Dazu zählen Kinder unter 15 Jahren, Schwangere und Patienten mit einer nachgewiesenen schweren Nierenfunktionsstörung. In den Fällen bezahlt  jetzt die Krankenkasse auch höherwertige Füllungen.

Ziel ist hier vor allem der Schutz der Umwelt vor Quecksilber  und Schwermetallen. In Deutschland hat man vor ca. 20 Jahren per Gesetz erreicht, dass alle Zahnarztpraxen teure Amalgamabscheider einbauen ließen. Deshalb steht hier das Problem der Umweltbelastung eigentlich nicht, da die Filter 95% der Schwermetalle extrahieren.  In den anderen EU-Ländern waren die Regierungen nicht so erfolgreich , bzw. die Zahnärzte haben sich gewehrt.  Deshalb versucht man jetzt die Umweltbelastung durch die Einschränkung des Einsatzes von Amalgam zu erreichen.

Für mich ist Amalgam nach wie vor ein sehr guter Füllungswerkstoff und ein Teil der Zähne, die mit einer riesigen Amalgamfüllung gerade noch so über die Zeit gerettet werden konnten, werden wohl  in Zukunft der Zange zum Opfer fallen.  Mit meiner positiven Meinung zum Amalgam befinde ich mich auch weiterhin in Übereinstimmung mit der Wissenschaft, wie die aktuelle Meldung zeigt.

Zur möglichen Gesunheitsgefährdung schreibt  die Bundeszahnärztekammer in einem 2018 verlautbartem Statement: „Weltweit gibt es kein Füllungsmaterial, das so oft und intensiv auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung hin untersucht wurde, wie es bei Amalgam der Fall ist. Keine Studie konnte den Nachweis für die These erbringen, dass Amalgamfüllungen in einem ursächlichen Zusammenhang mit degenerativen Krankheiten, anderen Krankheiten oder sonstigen unspezifischen Symptomen steht.

Seltene Effekte wie auch bei anderen Füllungswerkstoffen sind zum Beispiel allergische Reaktionen. Die alternativ zur Verfügung stehenden Werkstoffe (meist Kompositkunststoffe) können jedoch nicht alle Indikationen von Amalgamfüllungen abdecken.  Link