Amalgam - ein gutes Füllungsmaterial

Freitag, 23. April 2010


Vor Jahren hat es in den Medien eine heftige Diskussion um Amalgam gegeben.
In den Zeitungen war von Schäden zu lesen, die angeblich vom Quecksilber herrühren sollten. Schon damals habe ich die Berichte kritisch gesehen, weil Amalgam als Füllmaterial seit über 80 Jahren verwendet wird und das am besten dokmentierte Material ist. Außerdem ist aus meiner Sicht bei sehr großen und unter dem Zahnfleisch liegenden Füllungen ein Verzicht auf Amalgam nur mit einer Qualitätseinbuße möglich.

Es gibt kein anderes Material, dass im feuchten Milieu verarbeitet werden kann und trotzdem ausreichende Stabilitätswerte bietet.

Inzwischen wird meine Auffassung auch von der Wissenschaft gestützt.

Die Gesundheitsbehörde der USA (FDA), bekannt für ihre extrem strengen Bewertuntgsmaßstäbe, hat auf Grund der Auswertung von über 200 wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt, dass Amalgam, Gold und Kunststoff in Bezug auf ihre Verträglichkeit auf die gleiche Stufe gestellt werden können.
Mehrere internationale medizinwissenschaftliche Gremine, das Deutsche Krebsforschungszentrum und das Bundesinstidut für Arzneimittel und Medizinprodukte habe keinerlei Einwände gegen den generellen Einsatz von Amalgamen.

(Quelle: Zahnärztlicher NewsLetter Nr. 9/2009)