Praxisbilder

Mittwoch, 20. Februar 2008

Jetzt bin ich schon über 25 Jahre im Beruf und er begeistert mich nach wie vor durch die vielen technischen Möglichkeiten, die mit der Zeit meines Berufsstarts nicht mehr vergleichbar sind. Die neuen Behandlungen sind wesentlich divizieler, aber dafür habe ich auch mehr Erfolgserlebnisse.

Bilder von erfolgreichen Behandlungen oder modernsten Patientenstühlen mögen den Insider begeistern, aber bei den meisten Normalbürgern erzeugen sie ein eher ungutes Gefühl in der Magengegend. Da die modernen Praxen in ihrem äußeren Erscheinungsbild meist auswechselbar sind, erspare ich mir Fotos. Wer sich über Zahnbehandlungen informieren will, der wird bei www.zahnwissen.de etwas geeignetes finden.

Es gibt nur noch ein paar alte Möbelstücken, die ich von meinem Vater übernommen habe und die noch in der Praxis stehen. Die alten Patienten werden sich vielleicht noch an den alten Bücherschrank erinnern, der gegenüber von einem großen grünen Sofa im Wartezimmer stand.

Wer es das erste Mal bis hierher geschafft hat, der ist schon einen guten Schritt vorangekommen, die eigene Angst zu überwinden.

Im Wartezimmer ist der Ort, an dem Entspannung möglich sein soll. Aus diesem Grund werden sie hier keine Bilder finden, die im Zusammenhang mit den Zähnen stehen. Auch Musik wird häufig als störend empfunden weshalb ich darauf verzichte.

Der alte Praxiseingang ist heute die Diele. Hier hatte mein Vater eine Sammlung von Kuriositäten. Vorwiegend waren es alte Gebrauchsgegenstände aus Zinn, Keramik oder Ton.

An mein Sprechzimmer grenzt der Beratungsraum an, in dem man besonders im Sommer sehr schön sitzt. Die Sonne scheint hier fast den ganzen Tag herein und sorgt für eine angenehme Atmosphäre.

Praxisgeschichte

Montag, 19. Februar 2007

Die Praxis wurde 1950 von meinem Vater, Karl Rupprecht Kühn gegründet. Seine Zielstellung lag, entgegen der in der DDR geübten Spezialisierung, in der Behandlung ganzer Familien, d.h. von den Kindern bis zu den Großeltern.

Er führte die Praxis über 34 Jahre als Kassenpraxis und ich war froh, als ich sie 1986 übernehmen konnte. Nach der Wende wurde alles vollständig modernisiert. 1992 wurde das aus allen Nähten platzende Labor durch einen großzügigen Anbau erweitert.

Die Vorstellung des Allgemeinzahnarztes, der auch die Zahntechnik in Eigenregie anfertigt, hat sich seit gut 50 Jahren bewährt. Wenn alles unter einem Dach ist, fallen Transportwege weg, die zum einen Zeit kosten aber auch Ursache von machen Fehlern sein können. Außerdem erlaubt der direkte Kontakt mit dem Praxiszahntechniker eine sehr individuelle Gestaltung der prothetischen Arbeiten.

Nächste Generation

Montag, 19. Februar 2007

Meine Tochter Katharina hat jetzt 14 Tage in der Praxis mitgeholfen. Sie hat schon wieder 6 Semester Zahnmedizin studiert und es ist eine Freude zu erleben, wie sie die Arbeit begeistert. Es ist schön für mich zu wissen, dass wir in 4-5 Jahren zusammen arbeiten werden und dass es mit der Praxis weitergeht.